Autor Thema: Das Märchen vom Videobandzerfall  (Gelesen 47698 mal)

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #25 am: 08. Dez. 2008, 22:14 »
Sodele, hab mal nbissl rumprobiert...Läuft alles wunderbar und in hoher Qualität, Allerdings...

Ergibt sich ein Problem, wenn ich verlustfrei mit AVI aufnehme, nämlich dass ich ja Avidemux benutzen muss um das ganze in MPEG zu wandeln, und das würde ja wieder einen Verlust bedeuten... :( Dann kann ich ja auch direkt in MPEG aufnehmen, das wäre sogar noch besser, richtig? Oder kann man mit Avidemux das ganze so trennen, dass Project X das ganze wieder übernehmen kann? :) Und dann wird das ganze praktisch nach dem Schneiden mit Cuteraman mit DVDStyle gebrannt, ohne Neuencodierung? :) Hoffe ich nerve nicht :D

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #26 am: 08. Dez. 2008, 22:40 »
Hoffe ich nerve nicht :D

Keine Sorge. ;)

Wenn du verlustfrei aufnimmst und mit Avidemux schneidest und in MPEG2 umwandelst, ist das wesentlich besser. Wenn man direkt in MPEG aufnimmt, können nicht so aufwändige Algorithmen zur Bewegungssuche eingesetzt werden. Deshalb entstehen auch bei hohen Bitraten an kritischen Stellen diese Klötzchen. Das ist auch mit ein Grund, warum das digitale Fernsehen trotz hoher Bitraten teilweise immer noch ziemlich "klötzelt". Wenn du allerdings erst verlustfrei aufnimmst und erst am Ende in MPEG2 wandelst, hast du viel mehr Zeit. Außerdem kommst du dann in den Genuss der 2-Pass-Kodierung. Hierbei wird das Video in 2 Durchläufen enkodiert. Im ersten Durchlauf wird das Video analysiert. Dabei wird festgestellt, an welchen Stellen Bitrate eingespart werden kann, die man dafür bei kritischen Szenen wieder draufrechnen kann. Im zweiten Durchlauf wird dann das Video mit dieser variablen Bitrate enkodiert. Das verbessert die Qualität enorm. Die MPG-Datei, die du von Avidemux erhältst, kannst du danach mit DVDStyle brennen.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #27 am: 08. Dez. 2008, 22:44 »
Verstehe! Danke! :)

Mit 2-Pass Durchgängen habe ich schon Erfahrung, das geht auch mit Nero:Dhehe...

Aber:

Ich durchblike Avidemux noch nicht ganz...

Was stelle ich links bei den ganzen Codecs ein? Bei Ton und Bild was ich danach haben will? Und welchen MPEG2 da? Und unten wo AVI steht, ist das das Originalvideo?

Und wenn ich speichere, wird es als All-File-Typ gespeichert...muss ich dann einfach nachträglich die Endung ändern? :)

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #28 am: 08. Dez. 2008, 22:55 »
Also...

Bei Video stellst du DVD (lavc) ein, klickst auf Konfigurieren, wählst dann den 2-Pass-Modus mit durchschnittlicher Bitrate, und stellst bei durchschnittlicher Bitrate 8000 ein. Die Werte fürs Maximum und Minimum würde ich 3000 unter bzw. über der durchschnittlichen Bitrate setzen. Mit den Werten kannst du aber ruhig noch experimentieren, je nachdem, wie es dir am besten gefällt.

Unter Audio wählst du entweder MP2 (lavc) oder AC3 (lavc), je nachdem, was du möchtest.

Unter Format stellst du den Container ein, in dem Video und Audio gemuxt werden. Für eine DVD musst du da MPEG-PS (A+V) einstellen. Beim Speichern musst du die Dateiendung .mpg bei der Eingabe des Dateinamens mit eingeben. Avidemux gab es zuerst für Linux, und unter Linux werden die entsprechenden Dateitypen auch ohne Dateiendung erkannt. Das haben die Entwickler für die Windows-Version noch nicht abgeändert (und werden es wohl auch nicht machen, denn Linux- und Windows-Version sind beide völlig identisch).

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #29 am: 08. Dez. 2008, 23:07 »
Wow, Danke sehr! Hat alles bisjetzt geklappt...Werde jetzt mal weitere Tests durchführen später wenn ich noch Zeit finde! :) Wenn irgendetwas ist, schreibe ich nochmal, wenn das okay ist :D

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #30 am: 09. Dez. 2008, 20:08 »
Sodele, hab jetzt mal wieder npaar kurze Szenen encodiert, von verlustfreiem AVI in MPEG, mit Avidemux...Alles klar soweit, nur wenn ich bei min. Bitrate z.B. 5000 eingebe, bei max. Bitrate 9000 und bei Average Bitrate 8000, tut er nicht wirklich was von all dem...Beim Codieren beginnt er ganz niedrig, sodass man am Anfang total die Pixel sieht...wird dann besser, erreicht aber nie so hohe Bitraten, wie ich es gerne hätte...er bleibt so um 4-5 mb/s... :( An was liegt das? :)

Habe hier noch einige Snapshots:

Das erste Bild ist mit NeroVision vom AVI nach VOB codiert, das zweite mit Avidemux vom AVI nach MPEG, und da sieht man auch die Pixelfehler die mich stören, trotz hoch eingestellter Bitrate... :( Jedoch bleibt die Schärfe mit Avidemus erhalten, während Nero etwas verwischt...
« Letzte Änderung: 09. Dez. 2008, 21:15 von jouse. »

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #31 am: 09. Dez. 2008, 22:08 »
Bei mir erreicht er bei deinen Einstellungen am Ende auch die 8000 kBit/s (siehe Anhang). Was ich aber beim letzten Mal vergessen hab: Bei den Bitrateneinstellungen muss unter Interlacing "TTF- Halbbildmodus (interlace)" eingestellt werden, da es ja von einer analogen Quelle kommt, die immer interlaced ist. Vielleicht löst das dein Problem schon.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #32 am: 09. Dez. 2008, 22:38 »
Danke für den Tipp! Allerdings ist es durch Interlaced nur noch unschärfer geworden :( Das bild kommt von einer Laserdisc, sicher dass die auch Interlaced ist? :)

Weiß jetzt irgendwie nicht weiter...:( Die Bitraten ändern sich trotzdem und sinken unter dem angegebenen Wert...

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #33 am: 09. Dez. 2008, 23:22 »
Ich hab es eben mit verschiedenen Videos, die ich auf meiner Platte habe, probiert, und bei einigen ist das gleiche der Fall wie bei dir. MPEG2-Encoding scheint bei Avidemux noch nicht ganz ausgereift zu sein. Anscheinend führt nichts an TMPGEnc vorbei. Lade dir mal hier die Testversion runter. Das ist immer noch der beste MPEG2-Encoder, den ich schon seit 6 Jahren benutze. Da musst du das DVD (PAL)-Profil reinladen (unter "Stream type" auf Load). Anschließend lädst du noch das unlock-profil im extra-Ordner ins Programm. Dann auf Setting gehen. Dort stellst du dann 2-Pass-VBR ein, dann kannst du die minimale, maximale und die durchschnittliche Bitrate eingeben, wenn du dahinter auf Setting gehst. "DC component precision" sollte bei 10 Bit stehen. "Motion search precision" stellst du auf "Highest Quality (very slow)". Dann wechselst du zum "Quantize matrix"-Register und setzt dort in jedes Kästchen ein Häkchen, wenn noch keins da ist.

Ach ja, beim ersten Mal musst du noch unter Options > Environmental settings auf den Registerreiter Audio Engine gehen und beim Sampling frequency converter High Quality einstellen.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #34 am: 10. Dez. 2008, 19:20 »
Vielen vielen Dank! :) Ist echt voll nett von dir! Ich versuche es mal mit TMPGEnc...:( Und nach den 14 Tagen müsste man bezahlen oder wie? Wenn ja, was würde das kosten? :)

Echt schade, dass es mit Avidemux nicht so klappt, denn die Bearbeitungsmöglichkeiten von dem Programm sins ja GENIAL!! Wie man da das Bild optimieren kann, der Hammer!! Trotzdem mach ich den Fehler nie wieder :D
« Letzte Änderung: 10. Dez. 2008, 19:26 von jouse. »

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #35 am: 10. Dez. 2008, 20:35 »
Nach 14 Tagen musst du eine Seriennummer eingeben, die du online für 37 US-$ kaufen kannst. Bezahlen kannst du nur per Kreditkarte, vielleicht hast du ja Glück und jemand aus deinem Bekanntenkreis hat eine. Das Programm ist auf jeden Fall das Geld wert. Denn auch viele Kauf-DVDs werden mit TMPGEnc enkodiert. Die Software spielt in der obersten Liga.

Und ganz auf Avidemux musst du ja nicht verzichten. Du kannst das Video ja nach dem Filtern wieder als HuffYUV-AVI speichern, wenn deine Festplatte entsprechend groß ist. ;)

Lieb Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #36 am: 12. Dez. 2008, 15:41 »
Stimmt! :)

Ist es eigentlich sinnvoll, etwas was 2,35:1 ist, allerdings mit den Balken im Bild, also als gespeicherte Bildinformation...das ganze in HD zu capturen und dann nur das Breitbild zuschneiden und in PAL encodieren? Würde man da an Qualität gewinnen?

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #37 am: 12. Dez. 2008, 15:56 »
Das kommt ganz auf die Quelle an. Generell gilt aber bei analogen Übertragungen, dass durch die Erhöhung der Auflösung nicht mehr sehr viel Schärfe gewonnen wird. Bereits bei der PAL-Auflösung tritt durch analoge Übertragung etwas Schärfeverlust auf, schärfer wird das Bild bei HD-Auflösung auch nicht mehr. Letztendlich würde ich aber sagen: Probieren geht über Studieren. Schlechter wird dadurch die Qualität jedenfalls nicht.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #38 am: 12. Dez. 2008, 17:23 »
Mmh, hab ich mir auch gedacht. Aber rein theoretisch gedacht: Es wird mit höherer Auflösung aufgezeichnet. Und da bei analogen Medien genaue Pixel keine Rolle spielen, ist es eh nicht genau definiert mit der Auflösung wie beim digitalen. Also könnte man einfach mit höherer Auflösung das ganze einfangen, genauer, aufwendiger. Danach ausschneiden und auf den Bildinhalt begrenzen. Das ganze dann "konzentrierter" encodieren :D Wenn ihr versteht was ich meine :D

Aber mal zum eigentlichen Thema, wenn auch nicht 100%ig :D

Im Anhang ist ein Screenshot, wie gut das Bild tatsächlich von einer NORMALEN VHS ist, wenn man es mit S-Video ausgibt (allerdings wurde hier etwas (16:9 ) gesqueezed :) )

Da sieht man auch, warum es sich lohnt, mit voller PAL-Auflösung zu digitalisieren, und nicht mit der lächerlichen von VCD oder SVCD :D

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #39 am: 13. Dez. 2008, 00:40 »
Gute Idee, wieder On-Topic zu kommen.

Pixel gibt es bei analogen Systemen natürlich nicht. Aber eine Auflösung haben sie trotzdem, diese wird in Zeilen und Linien angegeben. Ein analoges PAL-TV-Signal hat beispielsweise 625 Zeilen, die vertikale Auflösung beträgt 576 Zeilen. Das macht bei horizontaler Auflösung 220-240 Linien. Und soviel speichert eine VHS-Kassette nicht. Deshalb ist sie noch lange nicht schlecht, wie die Werbemacher immer behaupten. Das kann man an deinem Bild ja sehen. Aber was sollen sie auch anders machen, sie müssen auch Geld verdienen. Eigentlich kann man das ihnen gar nicht übelnehmen.

Wenn ich mir dann allerdings die Aufnahmen des DVD-Camcorders von meinem Vater anschaue, muss ich schon zugeben, dass selbst eine SVHS-Aufnahme dagegen alt aussieht. War aber mit 650 Euro auch teuer genug und hat einen 3CCD-Chip.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #40 am: 13. Dez. 2008, 16:40 »
Jap :D Theoretisch gesehen ist es ja auch besser, aber mir persönlich reicht es noch nicht...Es ist alles, wie ich finde, noch nicht ausgereift genug.

Eine Frage noch zum Encoding, da ich inzwischen ein Problem habe:D

Und zwar:

Manchmal, weiß auch nicht wann immer, wenn ich capture im AVI - Format, gibts im Bild Querstreifen bei Bewegungen. Woran liegt das? Hat das was mit Interlaced/Progressiv zu tun? Einstellen jedenfalls kann ich es vor dem capturen nicht... :(

Und Nero Vision will irgendwie seit neustem nicht mehr synchron Bild und Ton aufnehmen...Hast du eine gute Alternative zum Capturen für mich? Eine, wo ich auch den tollen Huffyuv-Coded verwenden kann? :)

Hier im Anhang sieht man, was für Streifen ich meine...Allerdings treten die nicht immer auf, nur meistens...Müsste das Video wegen dem De-Interlaced werden, geht ja viel Schärfe verloren... :(

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #41 am: 14. Dez. 2008, 11:02 »
Das kommt vom Interlacing und ist ganz normal.

Mit VirtualDub kannst du auch aufnehmen. Die Bedienung ist etwas kompliziert, aber da findest du dich bestimmt schnell ein.  ;)

Liebe Grüße,
Mario

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #42 am: 14. Dez. 2008, 11:40 »
Danke! :)

Normal heißt? Es geht nicht anders und ich muss diese Streifen akzeptieren oder wie? :P Und warum ist das nur manchmal so? :)

Habe mir jetzt Virtual Dub runtergeladen...Scheint echt gut zu sein! :) Viel Einstellungen und braucht wenig Arbeitsspeicher...:) Nur sieht man ab und zu im Bild Streifen, nicht Interlaced-Streifen, sondern solche:

« Letzte Änderung: 14. Dez. 2008, 15:54 von jouse. »

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #43 am: 14. Dez. 2008, 20:46 »
Diese Streifen erscheinen ja nur, weil ein Computer nur Vollbilder darstellen kann. In einem Frame sind beim Zeilensprungverfahren 2 Halbbilder gespeichert, und da das eine zeitlich verschoben ist, kommt es halt zu diesem Kammeffekt. Daher schalten die meisten Abspielprogramme ein Deinterlacing ein. Da ein Röhrenfernseher Halbbilder darstellt, wird dort das Bild korrekt angezeigt.

Hier, das verbessert das Verständnis vielleicht:





Und zu den Streifen von VirtualDub: Hatte ich bei mir noch nie. Wie lange sind die denn im Bild?

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #44 am: 14. Dez. 2008, 22:44 »
Okay, danke sehr für die Info! :)

Aber auch am Fernseher habe ich nach dem einem Test-Brennen die Streifen wie am PC gesehen...

Zu Virtual Dub: Die kommen alle paar Sekunden ganz kurz, mal hier, mal da, mal sind sie länger, mal kürzer... Und das stört natürlich :D Irgendwie funktioniert kein Programm ohne Störungen bei mir :D

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #45 am: 15. Dez. 2008, 01:02 »
Aber auch am Fernseher habe ich nach dem einem Test-Brennen die Streifen wie am PC gesehen...

Das kann eigentlich nicht sein. Hast du an irgendeiner Stelle vielleicht die Auflösung verändert? Oder (wie du es ja weiter vorn erwähnt hast) bei 16:9-Aufnahmen, die ins 4:3-Format gestreckt wurden, die Ränder abgeschnitten und zu anamorphem 16:9 aufskaliert? Das geht mit einfachen Bordmitteln bei Material, dass im Zeilensprungverfahren vorliegt, nämlich nicht so ohne weiteres.

Irgendwie funktioniert kein Programm ohne Störungen bei mir :D

Es kann auch sein, dass sich einfach kein Programm mit deiner Capture-Karte versteht. Was ist denn das für eine? Ein Video-Eingang von einer Grafikkarte? Die bereiten nämlich oft Probleme.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #46 am: 15. Dez. 2008, 07:51 »
Ja stimmt, da habe ich etwas an der Auflösung verändert... :) Muss ich nochmal ohne probieren! :)

Meine Video-Karte ist eine von MEDION, war bei meinem Laptop dabei, aber die ist eigentlich so recht gut! :) hat nen TV-Tuner, Radio-Tuner, Composite und S-Video Eingänge... :) Also recht gut ausgestattet um analoge Sachen zu überspielen. Probleme gabs da jetzt auch noch mit keinem Programml. :)

zu 16:9:

Wenn ich mit TMPGenc auf 16:9 umstelle, müsste ich ja eigentlich mehr Auflösung in der Breite erhalten, oder? Kann man das ganze dann trotzdem als Standard-DVD brennen? Weil diese ja eine Auflösung von max. 720x576 haben sollten... Wie wird das gemacht? :) Und Wie mit 2,35:1 ?

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #47 am: 15. Dez. 2008, 19:16 »
So, hab Virtual Dub mal am Family PC installiert...da ging es ohne Streifen, allerdings ließen sich die Huffyuv komprimierten Dateien garnicht abspielen. Jedenfalls liegt es wohl an meinem Laptop. Kann es sein, dass es Kompatibilitätsprobleme mit einem anderen Programm gibt? Oder ist sowas ausgeschlossen? :)

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #48 am: 15. Dez. 2008, 19:36 »
zu 16:9:

Wenn ich mit TMPGenc auf 16:9 umstelle, müsste ich ja eigentlich mehr Auflösung in der Breite erhalten, oder? Kann man das ganze dann trotzdem als Standard-DVD brennen? Weil diese ja eine Auflösung von max. 720x576 haben sollten... Wie wird das gemacht? :) Und Wie mit 2,35:1 ?

Die Auflösung eines DVD-kompatiblen Videos beträgt immer 720x576. Breitbildformate (z.B. 16:9 oder 2,35:1) werden anamorph enkodiert, d.h. die Breite wird auf 720 Pixel gestaucht. Bei der Wiedergabe wird dann das Bild wieder gestreckt.

So, hab Virtual Dub mal am Family PC installiert...da ging es ohne Streifen, allerdings ließen sich die Huffyuv komprimierten Dateien garnicht abspielen. Jedenfalls liegt es wohl an meinem Laptop. Kann es sein, dass es Kompatibilitätsprobleme mit einem anderen Programm gibt? Oder ist sowas ausgeschlossen? :)

Hast du auf dem Familien-PC auch den HuffYUV-Codec installiert? Ansonsten klappt die Wiedergabe nur mit Programmen, die entsprechende Bibliotheken schon mitliefern, beispielsweise mit VLC oder MPlayer.
Bisher hat sich VirtualDub bei mir immer mit den anderen Programmen vertragen. Besonders viel hab ich bei mir aber auch nicht drauf. Diverse Video- und Audiobearbeitungsprogramme, Virenschutz, IrfanView, Firefox, ICQ, Nero und einige Spiele.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #49 am: 15. Dez. 2008, 20:02 »
Achso, verstehe, also muss ich wenn ich ein reines 16:9 Bild habe, und die Balken weggecropt habe, nichts machen, sondern einfach die Auflösung so lassen? Weil die wird mit TMPGenc dann verkleinert, wenn man was wegschneidet...resize ich das ganze wieder auf 720x576, ist das Bild entweder nicht vollständig zu sehen oder es sind da Balken, wo welche fehlen.... :(

Ja, den HuffYUV Codec habe ich natürlich vorher installiert. :) Habe ja damit capturen müssen. :))) Also vermute ich mal, dass es an Kompatibilitätsproblemen zwischen VirtualDub und meiner Karte liegt... :( Na super...Vielleicht "leihe" ich mir eine von nem Elektroladen und probiere die aus :D