Autor Thema: Das Märchen vom Videobandzerfall  (Gelesen 47474 mal)

Offline cassettenfreund

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Das Märchen vom Videobandzerfall
« am: 22. Nov. 2008, 13:04 »
Hallo Freunde!

Seit einem halben Jahr bekomme ich nun schon regelmäßig eine E-Mail der Firma MAGIX, die Audio- und Videosoftware anbietet. Als ich mir im Jahr 2005 MAGIX Music Cleaning Lab 2005 gekauft habe, hab ich mich registriert und für den Newsletter angemeldet. Und so kommen meist wöchentlich Produktinfos. Als ich zum ersten Mal den Betreff "Mario Mendel, retten Sie Ihre Videokassetten!" las, hab ich die Mail kurz durchgelesen, geworben wurde für ein Sonderangebot, bestehend aus der MAGIX-Software "Filme auf DVD 8" und einem USB-A/D-Wandler. Da standen die üblichen Halbwahrheiten drin, und deshalb hab ich die Mail die nächsten Male immer ignoriert. Heute jedoch hatte diese Mail einen anderen Betreff: "Retten Sie Ihre Videokassetten! - Angebot verlängert". Aus reiner Neugier hab ich da noch einmal hineingeschaut. Und ich muss wirklich sagen: Das letzte Mal hab ich mich so unterhalten gefühlt, als Otto Waalkes bei RTL mit seinem aktuellen Programm zu sehen war. :lol:

Zitat
Sie glauben, Ihre Videokassetten sind sicher und geschützt?

Im Gegenteil, Ihren kostbaren Camcorder-Aufnahmen von Ihren Kindern, der eigenen Hochzeit oder unvergesslichen Urlaubsreisen drohen zahlreiche Gefahren: Geringe Lebenserwartung (selbst bei optimaler Lagerung), magnetische Strahlung, Qualitätsverlust durch Abnutzung, Bandsalat und das Produktionsende der Abspielgeräte könnten schnell das Ende für Ihre Aufnahmen bedeuten!

Das ist ja noch nichts besonderes, das liest man ja überall.

Zitat
Keine Angst! Mit MAGIX Retten Sie Ihre Videokassetten! sichern Sie Ihre kostbaren Aufnahmen von VHS und allen anderen Bandformaten mit wenigen Klicks auf dem PC: Einfach den USB-Videowandler anschließen, MAGIX Filme auf DVD 8 starten und Ihre Aufnahmen im Handumdrehen einlesen lassen. Anschließend können Sie Ihre Filme mühelos bearbeiten, optimieren, mit Effekten veredeln und auf Wunsch mit animiertem Menü auf DVD brennen.

Das Video-Rettungspaket besteht aus der brandneuen Version MAGIX Filme auf DVD 8 und dem praktischen USB-Videowandler ― jetzt mit optimierter Bildqualität!

Retten Sie Ihre schönsten Erinnerungen ins digitale Zeitalter!

Gut, dass ist auch noch nichts besonderes. Gestaunt hab ich allerdings hier:

Zitat
Mit MAGIX Retten Sie Ihre Videokassetten! können Sie auch Ihre Lieblings DVD-Filme vor dem Verfall retten und sich eine private Sicherheitskopie anlegen! Kopieren Ihre Lieblings-DVDs in erstklassiger Bild- und Tonqualität.

Häh, was ist das? DVDs vor dem Verfall retten? Ich dachte, meine Videokassetten seien tickende Zeitbomben, die unbedingt auf DVD gesichert werden müssen, um für die Ewigkeit konserviert zu werden. :lol:

Das wars auch schon mit dem Text. Die Mail enthielt allerdings auch einen kurzen Werbefilm, in dem es von Widersprüchen nur so hagelt:



9 Jahre, also 1999. Warum aber sehen die Camcorder-Videos von meinem Vater von 1999 nur so aus, als wenn sie eben erst gefilmt wurden? Ich glaub, ich muss MAGIX mal eine Kopie des Films "Die Wessis kommen" zuschicken. Dieser Film enthält die Jahreschroniken der Familie Mendel von 1988 bis 1992. Der Cousin von meinem Opa, der vor ein paar Monaten leider ganz plötzlich verstorben ist, lebte in der BRD und besuchte von Zeit zu Zeit die Familie meines Vaters. Der Camcorder war natürlich immer mit dabei. Für diesen Zusammenschnitt wurde das Material mehrmals umkopiert, was das Bild bekanntlich nicht gerade verbessert. Und doch ist die Bildqualität zwar geringfügig schlechter, als die eigenen Camcorder-Videos ab 1994, aber eben nur geringfügig durch die mehrfachen Umschnitte.

Nachdem also dem Zuschauer erst einmal die ernste Situation erklärt wurde, wird nun gezeigt, welchen Gefahren die VHS-Kassette ausgesetzt ist.



Nicht schlecht, mal abgesehen davon, dass man die Sprösslinge natürlich nicht mit den kostbaren Videos spielen lassen sollte, sind diese Spielzeugmagneten garantiert nicht stark genug, um das Band zu löschen. Außerdem könnte das Kind ebenso eine Rasierklinge holen und die DVD zerkratzen.




Irgendwie sehe ich den Sinn an diesem Argument nicht. Genauso gut könnte der Hund auch mit der DVD spielen.



Endlich mal ein vernünftiges Argument. Richtig. Sowas kann passieren. Allerdings nicht so häufig, wie die Werbemacher das behaupten.




Das erste Argument reloaded. Gehen ihnen wohl die Ideen aus? :lol:

Der Rest des Videos ist belanglos. Es wird knapp gezeigt, welche Schritte notwendig sind, um eine VHS-Kassette zu digitalisieren.

Mein Tipp an MAGIX: Lasst euch was originelleres einfallen. Bis auf den Bandsalat sind diese Argumente einfach lächerlich.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #1 am: 01. Dez. 2008, 18:23 »
Hast du nich einen Link zu dem Video? Ich will auch lachen  :D

Ist ja echt der Hammer was die behaupten, aber naja, irgendwie muss man ja sein Produkt für das "bessere" Medium verkaufen. Ich persönlich halte nichts davon. Ich habe noch Videobänder meiner Mutter aus den 80ern, meinen Ultraschall von 1988 sowie meine Taufe & Co. ...hab gerade vor 3 Wochen reingeschaut und war erstaunt wie perfekt die Qualität war, selbst auf einem LCD-Fernseher 38", mit einem S-VHS-Recorder per S-Video ausgegeben...Paradies!! :D Die können erzählen was se wollen...In ein paar Jahren werden wir sehen wer Recht hatte :D

Ebenfalls leichtsinnig:

http://archiv.chip.de/artikel/Workshop-VHS-Filme-auf-CD-retten_archiv_17089586.html

Von wegen auf VCD archivieren :D Dass ich nicht lache...Nicht mal eine selbstaufgenommene DVD reicht an die Original-Qualität der VHS heran, wirklich gute Qualität bieten lediglich Original-DVDs oder höchstens kopierte DVDs.

« Letzte Änderung: 01. Dez. 2008, 18:35 von jouse. »

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #2 am: 01. Dez. 2008, 18:49 »
Hallo Jouse,

und erst einmal ein herzliches :welcome1:!

Du hast Glück, ich hatte die Mail noch nicht gelöscht. Hier gibt es das Info-Video.

Die Produkte von MAGIX sind ja nicht schlecht. Ich habe "Music Cleaning Lab 2005" und "Fotos auf CD & DVD 1.0", beides sind Top-Programme. MAGIX setzt aber grundsätzlich etwas unnatürlich wirkende Werbung ein, und deshalb haben die Produkte in Teilen der Fachpresse auch einen ziemlich schlechten Ruf.

Die älteste VHS-Kassette, die ich jemals zu Gesicht bekommen habe, stammt von 1986. Sie hat 30 Minuten Länge, solche Kassetten gibt es heute gar nicht mehr zu kaufen. Mein Opa hat darauf mit dem JVC-Recorder, den er ein Jahr zuvor im Intershop gekauft hat, die letzte Folge der Zeichentrickserie "Heidi" aufgenommen (natürlich war das verboten, die Serie lief schon damals im ZDF, was man ja in der DDR nicht sehen durfte). Meine Cousine war damals 6 Jahre alt und ihr hat das gefallen. Und auch als ich und meine beiden Brüder in dem Alter waren, wurde das Video bis zur Vergasung geschaut. Die Qualität ist heute noch hervorragend, wie, als wenn man es gerade erst aufgenommen hätte. Deswegen nehme ich bestimmte Sendungen wie die ZDF-Hitparade immer noch auf VHS auf, obwohl auch bei mir verstärkt die DVD verwendet wird. Wenn man die richtigen Rohlinge verwendet, ist das ja auch kein Wegwerfmedium.

Die VHS-Videos auf VCD zu archivieren, ist natürlich Schwachsinn. Dieses Format unterstützt ja nicht einmal das Zeilensprungverfahren. Die in dem Chip-Artikel aufgeführte Software ist aber nicht schlecht. Mit VirtualDub und HuffYUV digitalisiere ich, wenn es denn nötig ist, alte Videos, mit TMPGEnc wird das dann nach MPEG2 gewandelt. Dazwischen setze ich für bestimmte Filter noch AviSynth ein. Damit kann man wirklich sehr gute Resultate erzielen.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #3 am: 01. Dez. 2008, 19:09 »
Dankeschön :) Kennst mich vielleicht auch aus dem Bandmaschinen-Forum :D

Danke für den Link! Echt lustig...:P

Zur DVD: Es ist vielleicht kein Wegwerfmedium, und damit meine ich Rohlinge, keine Originale, die sind ja gut.

Aber ich persönlich kann und will mich nicht mit ihnen zufriedengeben, weil:

- zu kurze Laufzeit

-qualitativ nicht wirklich gut, -> Klötzchenbildung durch die zu niedrige Bitrate, was man gerade an den aufkommenden Flachbild-TVs sieht, eigentlich total erstaunlich, aber die Leute haben sich wohl dran gewöhnt :D Man beobachte die Beliebtheit von YouTube...Ich persönlich kann sowas nicht haben :D

- nicht sicher, keine Schutzfunktion wie bei MiniDisc oder Kassette. Ein fetter Kratzer, und alles ist dahin.

- noch zu unausgereifte Technik. Es gibt zig Formate, bei Discs, beim Videoformat selber...Kompatibilität ist nicht garantiert.

- hübsch sind sie auch nicht :D hehe

Früher habe ich auch noch digitalisiert und war auch zufrieden damit, aber man lernt immer dazu :) Und heute reicht es mir persönlich halt nicht mehr. Momentan gibt es, finde ich, keine gute Lösung, um Videomaterial zu digitalisieren, bei Audio geht es etwas einfacher. Ideal wären meiner Meinung nach D-VHS Recorder gewesen, aber wer sonst außer man selber hat schon sowas? Was wenn das  Gerät kaputt ist? ...

Also habe ich die "digitale Rettung" aufgegeben...

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #4 am: 01. Dez. 2008, 19:48 »
Natürlich kenn ich dich.  ;)

Ich will jetzt nicht zu weit vom Thema abdriften, aber zur Qualität der DVD möchte ich noch kurz weiter ausholen.

Das MPEG2-Format, welches bei der DVD zum Einsatz kommt, ist in der Tat schon veraltet. Neuere MPEG4-Verfahren (z.B. x264) erreichen bereits bei einem Viertel der Bitrate die Qualität von MPEG2. Die Standards der DVD sind aber so ausgelegt, dass die Videos frei von den gefürchteten Klötzchen sind. Der DVD-Standard erlaubt eine maximale Videobitrate von 8000 kbit/s. Das ist bei höchsten Qualitätseinstellungen mehr als ausreichend. Durch den Einsatz von 2-Pass-Algorithmen in Verbindung mit variabler Bitrate kann man damit ein sehr gutes Bild erhalten. Allerdings muss man sich dazu erst einmal etwas mit dem Thema Videokomprimierung beschäftigen, die vielen 1-Klick-Lösungen liefern alle keine befriedigenden Ergebnisse. Und man benötigt natürlich einen leistungsstarken Rechner, damit die Kodierung nicht mehrere Tage beansprucht. Ich habe zum Beispiel vor kurzem beim Durchspielen des PC-Spiels Mafia (du kennst es vielleicht) alle Zwischensequenzen am Computer mitgeschnitten und anschließend auf DVD gebrannt. Das hat mit maximaler Bitrate ganz haarscharf auf eine Double-Layer-DVD gepasst. Für die Encodierung habe ich den Rechner über Nacht laufen lassen, hat insgesamt 13 Stunden gedauert (und ich habe eine Dual Core-CPU). Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen, von Klötzchenbildung keine Spur, das Bild ist gestochen scharf. Sowas hätte ich mit einer VHS-Kassette nie hinbekommen.

Kompatibilität ist bei der DVD garantiert, dafür sorgt der DVD-Video-Standard. Dort sind Bitraten, Anzahl der Audiospuren etc. fest vorgeschrieben. Darin sehe ich kein Problem.

Klötzchenbildung ist eigentlich eher ein Problem beim digitalen Fernsehen und beim Videostreaming übers Internet. Beim Fernsehen hat man ja das Problem, dass die Videodaten in Echtzeit berechnet werden müssen. Damit scheiden 2-Pass und aufwändige Bewegungssuche natürlich aus. Wenn man bedenkt, wie viel Bandbreite die Sender zur Verfügung haben, ist das Ergebnis oft katastrophal. Vorreiter sind hier ARD und ZDF, die inzwischen schon fast DVD-Qualität erreichen. Bei der Verbreitung von Videos über das Internet hat man noch weniger Bandbreite zur Verfügung.

So, das war es jetzt von mir zu dem Thema. Ansonsten wirds wieder zu sehr Off Topic.

Liebe Grüße,
Mario


Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #5 am: 07. Dez. 2008, 00:40 »
Okay, teilweise hast du recht! :)

Probleme mit der Kompatibilität sehe ich nicht beim gebrannten an sich, sondern an den verschiedenen Disc-Formaten. Da gab es bzw. gibt es Probleme damit, welcher Player was spielt, wobei ich inzwischen auch weiß, dass Minus-Rohlinge ÜBERALL laufen. ;)

Dennoch sehe ich noch ein Problem bei der digitalen Aufzeichnung auf DVD:

Wenn man etwas aufzeichnet, hat es ja eine ganz gute Qualität, da kann man nicht meckern, bei hoher Bitrate. Aber wie sieht es aus, wenn man etwas schneiden will? Dann muss ja alles nochmal neu decodiert werden, und genau da ist der Knackpunkt. Diese Neu-Decodierung bringt deutliche Qualitätsverluste mit sich, auch wenn man wieder hohe Bitraten nimmt. Das ist das Problem, was ich nicht lösen konnte...

Hast du eine Lösung hierfür? :)

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #6 am: 07. Dez. 2008, 02:42 »
Klar hab ich die. ;)
Die Lösung heißt Cuttermaran. Dieses Open Source-Programm kann MPEG2-Dateien framegenau schneiden. Lediglich die P- und B-Frames an der Schnittstelle müssen neu berechnet werden. Da die DVD-Norm vorschreibt, dass jeder 15. Frame ein I-Frame sein muss, wird an der Schnittstelle höchstens eine halbe Sekunde neu encodiert, der Rest wird einfach so genommen.

Die Sache hat nur einen Haken. Für die Neuencodierung verwendet Cuttermaran TMPGEnc. Und für dieses Programm muss man Geld bezahlen, ansonsten funktioniert MPEG2-Encoding nur 30 Tage. Danach muss man eine Seriennummer eingeben. Man kann aber auch die Neuencodierung abschalten. Dann kann man zwar nur noch an I-Frames schneiden (also auf eine gute halbe Sekunde genau), aber im Notfall reicht das auch aus.

2. Falle: Cuttermaran benötigt getrennte Video- und Audiostreams. Hierzu benutzt man ProjectX, ein Java-Programm, dass ebenfalls quelloffen ist. Nach dem Schneiden kann Cuttermaran die Video- und Audiostreams dann wieder muxen.

Liebe Grüße,
Mario



PS: Im Anhang habe ich mal 2 Bilder der von mir angesprochenen Mafia-DVD. Ich finde, die Qualität ist nicht schlecht.

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #7 am: 07. Dez. 2008, 12:19 »
Aha :)

Was sind denn B-, P-, und I-Frames? :)

Die Qualität deiner Shots sind nicht schlecht, das Pixelige kommt bestimmt vom Spiel selber, oder?

Jedoch habe ich ein weiteres Problem:

Klötchenbildung bei Bewegung im Bild, Schwenks und Wasser-, bzw. Meeraufnahmen. Bislang konnte ich das noch nicht verhindern.

Allerdings gibt es jetzt ab Nero 8 bei NeroVision, mit dem ich vieles mache, die Einstellung, die Bitrate auf 8 mb/s zu setzen, konstant. Das Ergebnis sieht danach ganz gut aus, wenn halt nicht die Neu-Decodierung anstehen würde...

Danke für deine Vorschläge! Wo finde ich denn diese Programme? Einfach in Google eingeben? :P

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #8 am: 07. Dez. 2008, 14:19 »
Oh, tut mir leid, dass ich mit Begriffen um mich werfe, die für mich ganz selbstverständlich sind. :lol:

Erst einmal: Ein Frame ist ein Einzelbild in einer Videodatei. In einem I-Frame wird das komplette Bild abgespeichert. Jede Information wird dort hinterlegt. Deshalb sind I-Frames auch die Referenz, benötigen aber auch den meisten Speicherplatz. Deshalb besteht ein MPEG-kodiertes Video nicht nur aus I-Frames. Man kann nämlich eine Menge Speicherplatz einsparen, wenn man im darauffolgenden Frame nur noch die Veränderungen, die im Vergleich zum letzten Frame entstanden sind, speichert. Solche Frames heißen P-Frames, das P steht für "previous", es bezieht sich also auf das Bild, das vor diesem steht. Das ist aber noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Man kann noch mehr Bitrate einsparen, wenn man sich nicht nur auf das vorangegangene Frame bezieht, sondern auf die folgenden, also die Frames bis zum nächsten I-Frame. Frames, die in diese 2 Richtungen Veränderungen abspeichern, heißen B-Frames, das B steht für "bidirectional", also in beide Richtungen. B-Frames sind am platzsparendsten, aber es dauert natürlich auch am längsten, bis der Computer diese darstellen kann. Um sicherzustellen, dass man schnell an eine bestimmte Stelle springen kann (was ja ein großer Vorteil der Digitaltechnik ist), schreibt die DVD-Norm eine bestimmte Folge von Frames vor. Jedes 15. Frame ist ein I-Frame.

Die Qualität deiner Shots sind nicht schlecht, das Pixelige kommt bestimmt vom Spiel selber, oder?

Wenn du diesen Treppenstufeneffekt an den Konturen meinst, ja, der kommt vom Spiel. Ich hatte mit verschiedenen Kantenglättungseinstellungen experimentiert, aber ich hab die Videosequenzen mit meinem Laptop aufgenommen, und die On Board-Grafikkarte ist nicht die allerbeste. Also hab ich die Kantenglättung rausgenommen, sonst hätten die aufgenommenen Videos zu stark geruckelt. Wenn du aber den Kammeffekt meinst, der kommt vom Zeilensprungverfahren. Mit diesem Verfahren arbeiten Röhrenfernseher, zuerst wird die ungerade Zeile angezeigt, und ein bisschen später die gerade Zeile. Deswegen diese Kammartefakte, weil alle geraden Zeilen in der Bewegung schon etwas weiter sind.

Danke für deine Vorschläge! Wo finde ich denn diese Programme? Einfach in Google eingeben? :P

Das kannst du natürlich machen. Ich erspare dir mal die Arbeit, und habe die entsprechenden Links für dich herausgesucht. ;)

Als erstes wäre da ProjectX. Da es in Java geschrieben ist, ist es plattformunabhängig, allerdings benötigst du dazu auch noch das Java Development Kit, außerdem musst du ProjectX erst noch kompilieren, bevor du es ausführen kannst.

Als nächstes wäre da Cuttermaran, das eigentliche Schnittprogramm. Um framegenau zu schneiden, müssen ja bekanntlich die Frames bis zum nächsten I-Frame neu berechnet werden. Bislang hab ich dafür immer TMPGEnc eingesetzt. Du kannst aber auch QuEnc benutzen, da es quelloffen und somit kostenlos ist. Für die Kommunikation zwischen Cuttermaran und QuEnc benötigst du auch noch AviSynth.

Das wars. Als Ergebnis erhält man von Cuttermaran eine MPG-Datei. Um das auf DVD zu brennen, benutze ich TMPGEnc DVD Author, aber das kostet wieder was. NeroVision würde ich nicht nehmen. Das hat bei mir, obwohl die Datei schon DVD-kompatibel war, immer wieder neuencodiert. TMPGEnc DVD Author encodiert bloß neu, wenn es sonst nicht auf eine DVD passen würde.

Die Einrichtung und Bedienung dieser Programme mag etwas kompliziert sein. Wenn du willst, schreib ich dir gern eine Anleitung dazu. Wenn man sich daran gewöhnt hat, ist es ganz einfach.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #9 am: 07. Dez. 2008, 14:37 »
Wow, Danke! :)

Ja, ich meinte diesen "Treppenstufen-Effekt" ... :P

Java Development Kit hatte ich mal, haben wir im Informatik-Unterricht gebraucht um Java zu programmieren :D Allerdings hoffe ich dass ich das noch installieren kann...aber kompilieren sagt mir nichts mehr :P Ist das irgendwie..."einbinden" in das Programm??

Okay, sagen wir wir haben am Ende die MPEG-Datei...die muss dann auch noch ins .VOB-Format umgewandelt werden, oder? Unabhängig von welchem Programm...oder entspricht die MPEG-Datei der .VOB-Datei? Weil ist ja alles MPEG-2 .... :)

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #10 am: 07. Dez. 2008, 14:53 »
Wenn man etwas kompiliert, dann übersetzt man den Quelltext, der in einer höheren Sprache geschrieben ist, in eine ausführbare Datei. Keine Sorge, die Anleitung ist gerade in der Mache.

MPG- und VOB-Dateien beinhalten beide Videos im Format MPEG-2. Allerdings ist der Container anders, MPG-Dateien lassen sich also nicht einfach in VOB-Dateien umbenennen. Außerdem besteht der VIDEO_TS-Ordner einer DVD ja nicht nur aus VOB-Dateien, sondern auch noch aus IFO- und BUP-Dateien. Aber auch das Erzeugen der VOB-Dateien geht natürlich ohne Neuenkodierung, beispielsweise mit TMPGEnc DVD Author.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #11 am: 07. Dez. 2008, 15:01 »
Alles klar, danke sehr!! :)

Allerdings kann ich mir immer noch nicht erklären, wie das erstellen von .VOB-Dateien, mit welchem Programm auch immer, ohne Neuencodierung gehen soll...Wenn ich etwas verändere, dann muss es ja abgespeichert werden...:)

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #12 am: 07. Dez. 2008, 15:13 »
Vereinfacht gesagt, besteht eine Videodatei aus einem Kopf und den verschiedenen Video- und Audiospuren. Bei der Erstellung der VOB-Dateien aus der MPG-Datei wird einfach nur der Kopf ausgewechselt, die Video- und Audiospuren bleiben davon unberührt. ;)

Manuel (der Fliege)

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #13 am: 07. Dez. 2008, 16:22 »


Solche verzogenen Fratzen gibt´s in meinem Haushalt nicht.  ;)

Meine eigenen Kinder, sofern ich irgendwann mal welche haben sollte, werden so erzogen, daß sie einen wie in diesem Bild gezeigten Blödsinn nicht machen. Wenn sie nach mir geraten, haben sie sowieso nicht die Neigung dazu.

Ich war auch mal Kind. Nie im Traum hätte ich daran gedacht, mir Sachen meiner Eltern zu grabschen und das mutwillig kaputt zu machen. Dieser Werbefilm wirkt auf mich sehr unrealistisch. Obwohl ich natürlich nicht abschätzen kann, was tagtäglich in so manchen Haushalten abgeht. Aber dann müssen die Erwachsenen eben so klug sein und dürfen die VHS-Kassetten nicht offen rumliegen lassen, sondern müssen die Sachen wegsperren.

Flaschen mit Alkohol oder chemischen Putzmitteln läßt man schließlich in einem Haushalt, wo Kinder herumwuseln, auch nicht offen herumstehen.

Naja, wie so oft bei Werbung: Alles Blödsinn. Darf man nicht ernst nehmen.
Kommt das nicht aus den USA? Die sollen da drüben mal ganz ruhig sein mit ihren "sich auflösenden Magnetschichten". Wer hat denn die Welt mit Shamrock zugemüllt? Offenbar wohl noch nie etwas von BASF oder AGFA gehört. :mrgreen:

Wenn irgendwann mal 90 bis 95 Prozent der Weltbevölkerung alles digitalisiert hat und merkt, was man davon hat, wird sich´s umdrehen - ANALOGISIEREN SIE IHRE KOSTBAREN VIDEOS, retten Sie verlustfrei ihre selbstgebrannten DVDs auf langzeitstabile Videobänder! Spezielle tropenfeste Bandsorten ohne Durchkopiereffekte mit extrem haftenden Magnetpartiklen auf verschleißfreier PE-Trägerfolie... bla bla bla.

Die Menschen wollen vergackeiert werden! Das war schon immer so und daran wird sich in den nächsten 100 Jahren auch nichts ändern.

Grüße,
Manuel

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #14 am: 07. Dez. 2008, 17:58 »
Kommt das nicht aus den USA?

Laut Wikipedia ist der Hauptsitz von MAGIX in Berlin.

@jouse.: Die versprochene Anleitung ist im Anhang.

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #15 am: 07. Dez. 2008, 18:59 »
@jouse.: Die versprochene Anleitung ist im Anhang.


Vielen Dank!! :)

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #16 am: 07. Dez. 2008, 19:02 »


Wenn irgendwann mal 90 bis 95 Prozent der Weltbevölkerung alles digitalisiert hat und merkt, was man davon hat, wird sich´s umdrehen - ANALOGISIEREN SIE IHRE KOSTBAREN VIDEOS, retten Sie verlustfrei ihre selbstgebrannten DVDs auf langzeitstabile Videobänder! Spezielle tropenfeste Bandsorten ohne Durchkopiereffekte mit extrem haftenden Magnetpartiklen auf verschleißfreier PE-Trägerfolie... bla bla bla.

Die Menschen wollen vergackeiert werden! Das war schon immer so und daran wird sich in den nächsten 100 Jahren auch nichts ändern.

Grüße,
Manuel

Im letzten hast du recht, aber im ersten...Ich glaube den Leuten ist es inzwischen einfach egal...Privataufnahmen haben bei den meisten heute keinen so hohen Wert mehr, wie zur Blühezeit der Videokameras und Recorder...Kein Wunder, man muss nur mal seinen Namen im Internet eingeben und schon findet man Bilder und Videos von sich selber, alles ist für alles offen, alles frei erreichbar, sofort, auf Klick...Wozu also Gedanken machen, wo etwas am besten archiviert ist? :P Das ganze Verhältniss der Leute zu Aufnahmen hat sich geändert. Wer nimmt heute schon noch was aus dem TV auf? Früher war das Alltag...Heutzutage muss alles auf Klick kommen, an etwas anderes DENKEN sie nicht mal... :D

@ cassettenfreund:

Brauche ich unbedingt den TMPGEnc DVD Author? Der ist ja nur zum brennen anschließend notwendig, oder? Kann Cuttermann keine VOBs erstellen? :)

Und als letztens wären da noch die nächsten 2 Probleme:

- geringe Spieldauer einer DVD bei guter Qualität
- kurze Haltbarkeit gebrannter Scheiben

Diese 2 Faktoren halten mich noch ab, Videomaterial auf DVD zu sichern...
« Letzte Änderung: 07. Dez. 2008, 19:14 von jouse. »

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #17 am: 07. Dez. 2008, 19:57 »
Cuttermaran kann keine VOB-Dateien erstellen, es ist ja nur ein Schneid- und kein Authoring-Programm. Ich hab mal ein bisschen im Internet gesucht. DVDStyler ist ein Open Source-Programm, mit dem man ebenfalls die DVD-Struktur erstellen kann. Da wird grundsätzlich nichts neu berechnet. 'Q' DVD-Author hab ich auch noch gefunden, aber das gibt es nur für Linux. Werde ich demnächst mal unter Ubuntu austesten.

Die geringe Spieldauer: Mittlerweile gibt es ja schon relativ günstig Double Layer-Rohlinge zu kaufen, die die doppelte Kapazität haben (wo also genau so viel draufpasst wie auf einer gekauften DVD). Da passen in sehr guter Qualität schonmal 3 Stunden drauf. Und was die Haltbarkeit angeht. Es kommt auf die verwendeten Rohlinge und die Lagerung an. Die Rohlinge einiger Hersteller vergammeln tatsächlich, aber es geht auch anders. Ein Bekannter von mir hat schon relativ früh angefangen, Urlaubsfilme digital zu filmen und auch auf DVDs zu brennen. Bisher funktionieren alle seine DVDs noch, die ältesten sind von 2001. Wichtig ist: Die DVDs müssen vom UV-Licht ferngehalten werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte nicht allzu hoch sein. Die Temperatur sollte konstant bei Zimmertemperatur liegen. Dann halten die Scheiben auch.

Ich habe mich jetzt auf die DVD+R DL-Rohlinge von Intenso festgelegt. Die werden von Ritek hergestellt, und die halten. Ich kauf sie immer im Saturn, da das nur 3 Straßenbahnhaltestellen von meiner Wohnung entfernt ist, aber andere große Elektronikketten führen die auch.

Liebe Grüße,
Mario


PS: Ich nehme noch vom Fernsehen auf. Und zwar sehr viel. Mein Hitparadenarchiv, welches ich vor einem Jahr angefangen habe, umfasst inzwischen schon 8 VHS-Kassetten mit Ausgaben von 1973-1974, 1985-1986 und 1992.

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #18 am: 07. Dez. 2008, 21:05 »
cassettenfreund, ich liebe dich :D Habe gerade alles mal ausprobiert...es klappt WUNDERBAR und ist einfach zu bedienen!!! Lediglich capturen muss ich noch mit NeroVision, aber das ist kein Problem, da kann ich ja 8 mb/s einstellen!!! Vielen vielen Dank!!! :)))))) Ich werde demnächst mal verschiedene Tests machen und davon berichten wie es ist ! :)

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #19 am: 07. Dez. 2008, 21:36 »
Freut mich, dass ich helfen konnte. Lob höre ich immer gerne. ;)

Kannst mich aber ruhig bei meinem Namen nennen. Den schreib ich ja nich umsonst unter (fast) jeden Beitrag.

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #20 am: 07. Dez. 2008, 21:40 »
Freut mich, dass ich helfen konnte. Lob höre ich immer gerne. ;)

Kannst mich aber ruhig bei meinem Namen nennen. Den schreib ich ja nich umsonst unter (fast) jeden Beitrag.

Alles klar:D

Hab soeben mal eine Szene von einer Camcorder-Aufnahme überspielt, wo im Meer ist ...leider sieht man auch da ab und zu Klötzchen, zwar kleine, aber immerhin. Allerdings ist das schon bei der Ausgangsdatei vorhanden, sprich bei der Erstaufnahme, beim Capturing, die ganzen Programme von dir funktionieren einwandfrei! ;) Muss ich nur noch ein anderes Capturing programm probieren, mit manuell einstellbarer Bitrate. :)

Hast du auch eine Software-Lösung um Macrovision geschütztes Material zu kopieren? :P hihi

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #21 am: 07. Dez. 2008, 21:48 »
Hast du dir schonmal überlegt, nicht im MPEG2-Format, sondern verlustfrei als AVI aufzunehmen? Mit VirtualDub und HuffYUV klappt das prima. Du benötigst bloß sehr viel Festplattenspeicher.

Macrovision lässt sich softwareseitig nicht umgehen. DVDs, die mit Macrovision geschützt sind, kann man mit SmartRipper auslesen. Wenn du mit Macrovision geschützte VHS-Kassetten digitalisieren willst, benötigst du noch einen Video Signal Enhancer, der die Übersteuerungen des Videosignals wieder rückgängig macht. Da diese Geräte aber verboten sind, bekommt man sie in Deutschland nicht mehr. Aber ich hatte mal eine analoge TV-Karte von Hauppauge (mittlerweile hat sie mein Vater), mit der war das kein Problem.

Liebe Grüße,
Mario


PS: Wir sind ja mittlerweile meilenweit vom Thema entfernt. Darum wäre es ganz praktisch, wenn man alles, was nichts mit dem eigentlichen Thema hier zu tun hat, in einen separaten Thread auslagern würde.

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #22 am: 07. Dez. 2008, 22:20 »
Ich habe gerade versucht, mit NeroVision (geht damit auch :D ) verlustfreies AVI aufzunehmen, weder Ton noch Video komprimiert...Das Ergebnis ist sehr gut! Kein einziger Pixelfehler...allerdings für 49 Sekunden 978 MB Speicherplatz... :D

Abgesehen davon: Project X hat die Datei nicht angenommen...also hab ich einfach nochmal mit Nero das ganze als DVD mit 8mb/s 1 mal encodiert...und auch so gibt es keine Pixelfehler! :)

Ja, von diesen Boxen hab ich gehört. Auch meine alte Videokarte am PC meiner Eltern ignoriert Macrovision :D Allerdings ist die an eine bestimmte Software gebunden, die glaube, ich nicht verlustfrei aufzeichnen kann... :P

Offline cassettenfreund

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #23 am: 07. Dez. 2008, 22:25 »
Mit verlustfrei meinte ich nicht, dass du unkomprimiert aufnehmen sollst :lol:. Es gibt ja auch Codecs, die verlustfrei komprimieren, z.B. HuffYUV. Wenn du den installierst, sollte man mit NeroVision auch damit aufnehmen können.

ProjectX nimmt genauso wie Cuttermaran nur MPEG-Dateien. Die AVI-Datei kannst du mit Avidemux schneiden und anschließend nach MPEG2 konvertieren. Wie gesagt, die Komprimierungsalgorithmen von NeroVision sind nicht gerade gut, Avidemux kann das viel besser. ;)

Liebe Grüße,
Mario

Offline jouse.

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Re: Das Märchen vom Videobandzerfall
« Antwort #24 am: 07. Dez. 2008, 22:37 »
Alles klar! Vielen vielen Dank nochmal! Ich werde es morgen ausprobieren, da ich jetzt leider schlafen gehn muss :D
 Gute Nacht...:)