Autor Thema: Alte PC-Software aus den Neunziger Jahren (MS-DOS, Win311 etc.)  (Gelesen 2190 mal)

Manuel (der Fliege)

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Hallo alle miteinander!

Momentan miste ich in meiner Wohnung aus und bin dabei auf alte PC-Programme und Spiele gestoßen, die ich bisher noch nie auf meinem neuen Computer ausprobiert habe. Bei dieser Gelegenheit, wenn ich die Sachen schon mal in der Hand habe, wollte ich alles einmal testen.

Tja, Pustekuchen. Die MS-DOS-Anwendungen laufen überhaupt nicht, auch bei allen möglichen AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS Varianten, die bisher immer Erfolg versprochen haben.

Die Software für Windows bzw. Windows 95 macht zwar Zicken und gibt viele Fehlermeldungen von sich, aber läuft dann wenigstens ohne Probleme.

Trotzdem ein sehr erstaunliches Ergebnis. Was 10 oder 15 Jahre doch ausmachen! Computer und dessen Software gehört wohl zu den kurzlebigsten Dingen, die es gibt.

Deshalb finde ich es für verlorene Zeit, irgendwelche Tonbandaufnahmen oder Videobänder zu digitalisieren. Die ganze Mühe ist nach ein paar Jahren eh umsonst, wenn die Software veraltet ist und gewisse Dinge dadurch weder sicht- noch hörbar gemacht werden können, vom unerwarteten Datenverlust ganz zu schweigen, wenn die Datenträger/-speicher den Geist aufgeben.

Viele Grüße,
Manuel

Offline kreiserdiver

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Hallo Manuel !

Tja, die Computertechnik ist alle 2 Jahre überholt.
Ich habe Anfang des Jahres ein Spiel für PC von meinem Kumpel geschenkt bekommen.
Aber selbst der Austausch der Grafik Karte konnten das Spiel nicht zum Laufen bringen,
ist halt Software für neue Rechner, meiner wird 4.

Für mein Tauch Programm habe ich mir so ein mini Notebook mit Win 95 drauf gekauft.
Da kann ich Programme im Dos Modus starten und so die alte Software nutzen.

Niemals käme ich drauf, auf diesem Kram in 20 Jahren meine Musik hören zu können.

Viele Grüße,

Ralf.
Es begann 1966 mit Philips EL 3516.Heute N4520,Otari,Technics etc. >>Hobby oder Sucht ?

Offline cassettenfreund

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Hallo allerseits,

4 Jahre ist doch noch recht neu, mein neuester Rechner ist im August 7 Jahre alt geworden. Einen neueren brauche ich nicht, da ich kaum aktuelle Spiele spiele. Neulich habe ich mir mal die Demo vom neuen Anno-Spiel heruntergeladen, das ist jetzt schon 1 Jahr alt, und es läuft, allerdings in einem nicht spielbarem Tempo. Bisher hatte ich aber mit neueren Spielen keine Probleme, das wird sich jetzt aber ändern, da die Firma nVidia den Support für meine Grafikkarte eingestellt hat. Im November 2006 erschien der letzte Treiber. Außerdem gewinnt Windows Vista immer mehr Haushalte, da gibt es ja schon DirectX 10, was es nur für Vista gibt. Da ist es irgendwann so wie einst im Jahre 2003 mit DirectX9, das brauch irgendwann jedes Spiel, und dann laufen die neuen Spiele nur noch mit Vista. Ich werde mir trotzdem keinen neuen PC zulegen, da der dann in ein paar Jahren eh wieder veraltet ist.

Für DOS-Spiele habe ich einen speziellen Rechner, das war mein allererster, den ich mein Eigen nennen konnte, der hat einen 386-Prozessor mit 50 Mhz Taktfrequenz und 200 MB-Festplatte. Da läuft noch echtes MS-DOS 6.22 ohne Windows, dann noch mit DOS-kompatibler Soundkarte, da machen Spiele spaß. Lediglich die letzten DOS-Spiele von 1995 und danach laufen da schon etwas langsam.

Wenn man nur mal so im Internet surfen will, Briefe mit Word schreibt und vielleicht einmal die Tabellenkalkulation benutzt, kann auch noch mit einem 10 Jahre alten PC zufrieden sein, wer Spiele spielen will, der brauch schon etwas mehr Dampf unter der Haube, und wer Videos schneiden will, der muss dann wohl zum High-End-Rechner greifen. Jedenfalls macht auf meinem Rechner der Videoschnitt keinen Spaß. Wenn er 24 Stunden und mehr brauch, um 1 Stunde DVD-Material zu encodieren, na dann Prost Mahlzeit. Das ist dann vor allem eine Verschwendung, da ich es nachher eh wieder auf VHS bringe und das Material nur zur Nachbearbeitung im Computer landet. Ein Digitalisieren von Videobändern ist mit meinem PC schon gar nicht ruckelfrei möglich, höchstens unkomprimiert oder mit verlustfreier Komprimierung, aber so große Festplatten habe ich nicht.

Liebe Grüße,
Mario

EinarN

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Ohhhhh......man Manuel !!!  :lol:  :lol:  :lol:  :lol:  :lol:

Hier zeigst du eindeutig das du vom PC einfach NULL AHNUNG Hast.

Eine SOFTWARE ist kein AUDIO FORMAT und ein AUDIO FORMAT ist kein SOFTWARE.

Das sind 2 Verschidene Pahr Schuhe.
du kannst auch keine SPIELE Benüzen auf ein AUDIO CD Player Oder ? Kannst du das ?

Eine Software ist ein PROGRAMM. Eine STEUERUNG was Bedingste Befehle Ausführt und eine Audio DATEI ist eine DATEI und nichts anderes. Diese Datei wird NUR GELESEN, diese Steuert NICHTS und führt auch NICHTS AUS.


Eine Software ist ein AUTO WAS FÄHRT Durch STEUERUNG und eine DATEI ist EIN BUCH was NUR GELESEN wird .
Du kannst nicht ein Auto mit ein Buch Vergleichen.

Das Auto Ändert sich im Laufe Der Jahren. Es Gibt Diessel, Benziner, Hibriden, Elektro und Solar Autos.

Bücher werden aber nur auf PAPIER Geschrieben und die Buchstaben sind immer Gleich. Diese Liest Die Heutige Generation (Windows Vista) unsere Großeltern (Windows 95) und das was Unsere Vorfahren (MS-DOS / Northon Comander) Geschrieben haben Können auch WIR ( Windows Vista) LESEN.

Ich habe z.B. CD's Gebrannt mit Windows XP (AUDIO CD's) und Wiedergegeben auf Rechner mit Win 95 den Gesammten Inhalt am PC Angehört. Uhralte CD's was Ich noch in 1998 mit Win 95 Gebrannt habe, Funktionieren Heute noch problemlos auf Win XP / Vista.

Was Spiele Betrifft, Soltest du ein Vernünftigen Systemupdate Machen. Ich habe Hier Reichlich MS-DOS Spiele und Spiele diese REIBUNGSLOS auf Win XP Pro und meine tochter auf Win Vista.

Trotzalem:

Schreibe Bitte, Bitte nicht Mehr Solche BLÖDSINNE, Verwechsle nicht Mehr SOFTWARE mit AUDIO Datei, weil da Lachen sogar die Hühner:lol:  :lol:  :lol:

Offline kreiserdiver

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Hallo Einar !

Bei Dir laufen 1998 gebrannte Audio CDs noch ? Du Glücklicher.

Bei mir sind schon bei im Jahr 2000 gebrannten CDs ab Titel 15 Aussetzer und Titel noch weiter aussen am Rand sind gar nicht mehr abspielbar.
Allerdings habe ich die Dinger auch dauernd mit auf Feten benutzt.

Bespielte Compact Cassetten von 1980 laufen dagegen einwandfrei, Bänder sowieso.

Zurück zum Thema: der Manuel wollte nur aufzeigen, dass die Computertechnik sehr schnellebig ist.

Wer einen 4 Jahre alten Rechner mit 256 MB Arbeitsspeicher per DSL betreiben möchte und neue Software installiert, der braucht schon erhebliches Glück, dass das alles noch zusammen läuft.

Aber von dem Ärger leben die Hersteller der Computer, das will auch keiner ändern.

Viele Grüße,

Ralf.
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Manuel (der Fliege)

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Hallo beisammen!

Ich kann EinarN´s dämliches Geschreibsel nicht mehr sehen. Sorry, aber irgendwann ist Schluß. Drüben im Nachbarforum ist EinarN auch schon längst Geschichte, und zwar mit Recht. Solche Leute haben nichts in einem Forum verloren. Darum habe ich den EinarN auf Lebenszeit :banned:.

Es gibt zahlreiche Gründe dafür, die mich letztendlich zu diesem Schritt gebracht haben. Wer nähere Details wissen will, kann mir eine PM schreiben. Es ist nicht alleine das letzte Posting von ihm, welches den Ausschlag gegeben hat. Es gäbe noch viel mehr zu erzählen, aber das gehört nicht hierher.

Viele Grüße,
Manuel
« Letzte Änderung: 01. Nov. 2007, 23:37 von Manuel »

Offline cassettenfreund

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Ich glaube ernsthaft, dass nicht Manuel, sondern Einar den Blödsinn geschrieben hat. DOS-Spiele können technisch meist gar nicht auf Windows XP laufen, da das 16-Bit-Teilsystem vom Teletubbie-Betriebssystem dafür nicht reicht. Windows 95/98/ME basieren auf dem MS-DOS-Kern, Windows 2000/XP aber auf NT-Kern, das sind zwei komplett verschiedene Sachen, auf was Vista basiert weiß ich nicht, aber bestimmt nicht auf MS-DOS. Man muss also schon einen Emulator wie DosBox benutzen, um DOS-Spiele auf Windows 2000/XP/Vista lauffähig zu machen.

@Ralf: Willkommen im Club. Die ersten gebrannten CDs von 1995 funktionieren auch nicht mehr, die springen wie wild, dabei wurden sie bei moderater Temperatur gelagert und auch nicht zerkratzt. Gebrannte CDs von 1998 funktionieren bei mir allerdings noch, die meisten habe ich schon auf Band gebracht, damit ich auch noch jahrelang meine Freude daran habe. Es kommt beim Verfallsdatum vor allem darauf an, welche Rohlingssorte man verwendet hat, welchen Brenner man benutzt hat und mit welcher Geschwindigkeit man die CD geschrieben hat. Wenn man mit 52x-Geschwindigkeit brennt, hat man mehr Fehler als mit 1x-Geschwindigkeit. Die Problematik des Auflösens der Datenschicht kann man aber nur bei gebrannten CDs beobachten, gepresste CDs sind ein komplett anderes Buch.

Liebe Grüße,
Mario

Offline kreiserdiver

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Hallo Mario !

Bei den DVDs kann schon nach 3 Monaten die Auflösung beginnen.
Jetzt hatte ich aber auch schon eine kommerzielle DVD, die nicht gespielt wurde, die war von 2006.

Allerdings war das eine, die immer bei diesen Zeitschriften beiliegt.
Da habe ich schon gelesen, dass es für diese Art kostenlose DVDs schöampige Endkontrollen gibt,
wahrscheinlich ist das so eine gewesen.

Nein für Filme von DVDs zum Behalten benutze ich S-VHS, solange ich noch Cassetten habe, dann kommt wieder VHS.
Geht ja scheinbar nicht anders.

Viele Grüße,

Ralf.
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Offline cassettenfreund

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Es soll schon Scheiben als Beilage in Zeitschriften gegeben haben, die von Anfang an nicht funktionierten. Bei der Computerbild kennt man das Problem. Dort ist dann im Kleingedruckten so etwas zu lesen:

Die Heft-CD/-DVD funktioniert nicht?
Telefon: Wählen Sie 040-3472xxxx (montags bis freitags von 12 bis 16 Uhr; max. 12 Cent pro Minute innerhalb Deutschlands).

Wenn eine Zeitschrift sogar eigens dafür eine Hotline betreibt, kann das kein unbekanntes Thema sein. Ist ja auch logisch. Eine Zeitschrift kostet vielleicht 3,- EUR, meine letzte Kauf-DVD hat mich 30,- EUR gekostet, eine Zeitschrift hat gar nicht so viel Geld für die Kontrollen. Das Pressen von DVDs (oder CDs) ist ja sowieso sehr empfindlich. Kommt während der Produktion auch nur ein winzig kleines Staubkorn auf die Scheibe, ist sie unbrauchbar.

S-VHS-Cassetten habe ich leider nicht, lediglich die kleinen Cassetten aus dem Camcorder waren in der Anfangszeit (1995) S-VHS-C-Cassetten, aber ich war damals so jung und blöd und dachte, mit S-VHS wird das Bild auch nicht besser.

Eines muss ich hier noch fragen, was mich schon lange wundert: Wenn man sich im Fernsehen diese Pannenshows ansieht, warum sind die Videos da immer so unscharf? Ich meine nicht diejenigen, die aus dem Internet gesaugt werden, sondern die, die wirklich Camcorder-Cassetten als Quelle haben. Wenn ich mir unsere Camcorder-Videos von 1994 anschaue, ist das Bild gestochen scharf. Das wundert mich schon die ganze Zeit.

Liebe Grüße,
Mario

Manuel (der Fliege)

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Hallo Mario,

warum die Bildqualität bei den Videos so schlecht ist, diese Frage habe ich mir auch schon öfter gestellt. Aber bei den Aufnahmen auf Compact Cassette ist es ja oft genau so. Du weißt ja, ich bin Archäologe und das beschränkt sich nicht nur auf Tonbänder, sondern das mache ich mit Kassetten genau so. Die meisten Aufnahmen klingen dumpf oder zu leise, meistens beides. Oder der linke Kanal ist lauter als der rechte oder umgekehrt.

An den Kassetten liegt es nicht, denn wenn ich meine eigenen Aufnahmen darauf mache, ist alles okay. Weiß der Geier, was die Vorbesitzer damals für Geräte benutzt haben und wie sie damit umgegangen sind. Vielleicht waren die Köpfe verschmutzt, aber dann frage ich mich, warum die meisten Leute schmutzige Tonköpfe hatten.

So ähnlich wird es wohl auch bei den Homevideos sein.

Das VHS-System hat leider einen großen Nachteil in punkto Kompatibilität. Um stets die beste Wiedergabequalität genießen zu können, muß man fast zwangsweise die Kassette in dem Gerät abspielen, womit auch die Aufnahme gemacht wurde.

Ist natürlich nicht immer so, aber die Fälle gibt es. Als später sich die 6-Kopf-HiFi-Stereo-Videorekorder durchgesetzt haben, wurde das wesentich besser. Aber diese 4-Kopf-mono-Gurken bringen oft eine saumäßige Qualität, von der Bild- und Tonqualität her ähnlich schlecht wie die selbstgedrehten Videos, die man bei den Pannenshows sehen kann.

Die Leute haben möglicherweise nicht ihre original Videos den TV-Sendern zugeschickt, sondern nur eine Kopie davon und die Aufnahmen haben allein durch den Kopiervorgang schon viel an Qualität verloren. Sind ja viele technische Laien darunter, die nicht so recht wissen, wie man das verlustfrei machen kann.

Es sind ja öfter Videos aus den U.S.A. zu sehen. Vielleicht haben die Leute dort andere Qualitätsansprüche, die Menschen hören in weiten Teilen des Landes noch Hörfunk auf Mittelwelle und legen keinen Wert auf FM-stereo. Denen reicht vielleicht auch ein unscharfes Bild aus.

Letztendlich müßten wir wohl einen der Redakteure der Pannenshows fragen, warum die Qualität so schlecht ist, damit wir die richtige Antwort herausbekommen.

Viele Grüße,
Manuel

Offline cassettenfreund

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Re: Alte PC-Software aus den Neunziger Jahren (MS-DOS, Win311 etc.)
« Antwort #10 am: 20. Okt. 2007, 19:58 »
Hallo Manuel,

Wenn beim Videorekorder die Bildtrommel verschmutzt ist, macht das an der Schärfe gar nichts, da nimmt nur das Bildrauschen zu. Ist zumindest meine Erfahrung.

4-Kopf bedeutet nicht immer schlecht und 6-Kopf bedeutet nicht immer gut. Es gibt auch 4-Kopf-Rekorder, die schon auf der Stereo-HiFi-Tonspur spielen, ich selber habe eines davon (ein Sony von 1993). Andererseits gibt es 6-Kopf-Geräte, die lediglich auf der stark rauschenden und dumpfen Mono-Normaltonspur spielen (wie der Orion von meinem Bruder von 2006). Und auch bei der Bildqualität gefällt mir mein Sony besser als mein Bruders Orion. Außerdem habe ich bei meinem Rekorder wenigstens noch eine Aussteuerungsanzeige, bei der man den Ton richtig aussteuern kann. Die meisten Heimrekorder haben eine Automatikaussteuerung, die das Signal gnadenlos übersteuern. Wenn ich so ein Band auf meinem abspiele, geht das bis zu 10 dB hoch, das ist schon so schlimm, das teilweise der Rekorder die HiFi-Spur für ein paar Sekunden abschaltet und auf die Normalspur wechselt.

Das mit der Kompatibilität ist schon ein Problem, da gebe ich dir recht. Da finde ich wieder meinen Videorekorder gut, die Fernbedienung hat einen Knopf, mit dem ich die Spurlage fein einstellen kann. Der von meinem Vater macht das dank eines Einmesscomputers sogar automatisch. Denn schließlich gibt es ja auch fertig bespielte Bänder zu kaufen, die alle gut laufen müssen, und die meisten tun das auch, wobei die alten Bänder besser sind, die neuen Bänder werden oft schlampig bespielt, da man leider mit VHS-Aufnahmen nicht mehr viel verdient.

Liebe Grüße,
Mario

Manuel (der Fliege)

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Re: Alte PC-Software aus den Neunziger Jahren (MS-DOS, Win311 etc.)
« Antwort #11 am: 20. Okt. 2007, 22:10 »
Hallo Mario,

in meiner Sammlung habe ich so manchen Videorekorder (alte 4-Spur-Modelle), die bringen´s irgendwie nicht. Das Bild fahl und blaß, es "schwimmt", kommt vom ungleichmäßigen Bandzug, der Ton leise usw.

Die Aufnahmen, die ich testweise mit solchen Gurken gemacht habe, sehe ich dann auf einem 6-Kopf-Gerät an, wo man die Spurlage usw. einstellen kann. Aber da läßt sich manchmal nicht mehr viel an zusätzlicher Qualität herauskitzeln.

Klar, es gibt auch sehr gute 4-Kopf-Geräte, habe ich auch eines davon, einen Nordmende spectra V_2000 d, gekauft im Jahr 1989 für knapp 2000,- DM. Hat ziemlich viel (für damalige Verhältnisse) Technik drinnen, digitaler Bildprozessor und vieles mehr. Aber wenn ich diese Aufnahmen auf einem 6-Kopf-Orion usw. abspiele, dann ist zwar das Bild noch ganz okay, aber der Ton (Mono) hundsmiserabel. Auf dem Nordmende ist der Ton glasklar, wie von der CD. Dafür ist das Bild unruhiger, es flimmert und flackert halt, das merkt man am besten, wenn man nicht direkt auf den Bildschirm sieht, sondern mehr aus den Augenwinkeln.

Auch preisgünstige 6-Köpfer, wie z.B. einer von Quelle, der ist supergut. Steckt von der Bild- und Tonqualität (stereo) den 2000-DM-teuren Nordmende locker in die Tasche. Hat aber eben keine Sonderfunktionen drinnen, sondern beschränkt sich auf das Nötigste.

Ich nehme vom Flohmarkt aber nicht mehr jeden Rummel mit, sondern nur die "guten".

Je mehr Geräte ich in meiner Sammlung habe, desto größer wird das Chaos. Aber bis auf 1 oder 2 Stück sind alles nur Sammelobjekte, sind nicht mal an der Steckdose angeschlossen, sind staubgeschützt mit einem Tuch abgedeckt und werden nur sehr selten benutzt.

Eigene Aufnahmen mache ich ja auch fast keine mehr, hin und wieder mal einen Videoclip auf VIVA, aber das war es dann schon. Für Musik kommen die Mono-Modelle sowieso nicht in Frage, es soll schon stereo sein.

Viele Grüße,
Manuel

Offline cassettenfreund

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Re: Alte PC-Software aus den Neunziger Jahren (MS-DOS, Win311 etc.)
« Antwort #12 am: 20. Okt. 2007, 23:16 »
Bin ich denn der einzige, der ein 4-Kopf-Gerät in Stereo-Ausführung hat?

Ich bin ganz ehrlich, von Orion halte ich nichts. Ist eben schlechte Erfahrung damit. Die Bildtrommel muss schnell gereinigt werden, sonst verrauscht das Bild. Außerdem sind alle Bilder ziemlich matschig, und das sowohl auf dem 30,- EUR teuren Billig-Rekorder als auch auf der 180,- EUR teuren DVD/VHS-Kombination, auf meinem Sony sind sie klar und natürlich. Ich kann auch Bild- und Tonproben beider Rekorder einstellen, um es zu beweisen.

Wenn es um VHS geht, kommen für mich eigentlich nur Sony, Panasonic und JVC in Frage. JVC, weil die die VHS erfunden haben, und Sony und Panasonic eben wegen positiven Erfahrungen damit.

Liebe Grüße,
Mario

Offline kreiserdiver

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Re: Alte PC-Software aus den Neunziger Jahren (MS-DOS, Win311 etc.)
« Antwort #13 am: 21. Okt. 2007, 00:07 »
Hallo Video Freunde !

Ich mache die besten Aufnahmen mit einem professionellen JVC S-VHS Broadcast Recorder.
So ein richtiger 25 kg Profi Trumm mit vielen Anschlüssen Studiotechnik.
Dann nutze ich noch einen normalen JVC S-VHS und eine Philips S-VHS mit Turbo Drive Laufwerk.
Bald kommt auch noch ein Grundig S-VHS dazu, der hat aber auch Philips drin, weil
Video und Plattenspieler gab es immer nur ein Grundig Gehäuse im Philips Werk drum, oder Universum  :lol:.

Sony hatte ich auch mal, war mir das Laufwerk zu laut. Weg damit.

Einen portablen Hitachi 2 Kopf Recorder habe ich noch, mit aufklappbaren TFT Monitor zum Mitnehmen.

Viele Grüße,

Ralf.
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Manuel (der Fliege)

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Re: Alte PC-Software aus den Neunziger Jahren (MS-DOS, Win311 etc.)
« Antwort #14 am: 21. Okt. 2007, 00:15 »
Hallo Mario,

mein Orion ist vor ein paar Jahren abgeraucht, weil beim Zurückspulen einer etwas schwergängigen BASF-Kassette aus dem Jahr 1990 der Motor zu viel Ampére gezogen hat. Das gnadenlos unterdimensionierte Netzteil hat sich dann eben verabschiedet.

Der Tuner war auch nicht der Bringer, war nicht großsignalfest und neigte zu Nichtlinearitäten. Habe also ebenfalls negative Erfahrungen mit Orion. Kaufe von dieser Marke nichts mehr.

Du, ich glaube, ein 4-Kopf-Stereo-Gerät ist tatsächlich mittlerweile ein bißchen zur Rarität geworden. Weiß auch nicht, woran das liegt, daß ich auf unserem Flohmarkt nie eines finde.

Der billige und gute Universum (NP € 129,-) ist übrigens auch ein Panasonic. Merkt man aber erst, wenn man das Gehäuse aufmacht und innen reinschaut.

Viele Grüße,
Manuel